Ort
Das Grundstück weist zwei sehr divergierende Seiten auf. Die Nordwestseite ist geprägt durch die lärmige, stark befahrene Bergstrasse und die massige Wohnüberbauung im Leemann. Die Aussicht auf den Zürichsee wird durch den Hügelzug des Chilenrain verdeckt. Die Südostseite mit dem nur schwach befahrenen Chrummbächliweg ist sonnig und ruhig. Die Aussicht ins Rapperswiler Seebecken ist einzigartig.
Städtebau
Die Siedlung besteht aus zwei gegliederten Gebäudekörpern.
Der Gebäudekörper entlang der Bergstrasse bricht den Lärm. Er führt die Ausrichtung der beiden im Nordosten liegenden Loftbauten weiter. Der z-förmige Gebäudekörper öffnet sich maximal nach Südosten zur Aussicht hin. Er definiert zwei unterschiedliche Aussenräume. Er lässt dem Loftbau Richtung Süden Freiraum. Der eingedolte Bach wird geöffnet und durch die Siedlung geführt.
Aussenräume
Die Aussichtsplattform im Südosten ist siedlungsinterner Treffpunkt und Spielplatz. Er ist gleichzeitig ein Bindeglied zum angrenzenden Einfamilienhausquartier. Von hier aus erreicht man über den Chrummbächliweg die Busstation, das Schulhaus und das Naherholungsgebiet beim Sternenweiher.
Der ruhige, introvertierte Bachraum schenkt den Wohnungen Aussicht ins Grüne.
Architektur: Dubach Holzinger Architekten, Zürich
Mitarbeiter: A. Maier, dipl. Arch. ETH
Aussicht Ruhe Sonne
Aussicht, Ruhe und Besonnung sind die wichtigsten nicht vom Grundriss abhängigen Faktoren, welche Wohnqualität generieren. Durch die Anordnung und die Höhenstaffelung der Gebäude profitiert ein Maximum der Wohneinheiten von diesen Qualitäten.
Wohnungen
Die vorgeschlagene Grundrisstypologie schafft Wohnqualität durch grosse, nutzungsneutrale Räume und grosszügige private Aussenzonen. Die Zimmer können dank ihrer Grösse vielfältig genutzt werden. Die Wohnküche kann das Esszimmer ersetzen. Der Grundriss weist neben der hohen Nutzungsflexibilität auch eine hohe strukturelle Flexibilität auf.