Aufgabe
Offener Projektwettbewerb zur Erweiterung der Schulanlage Rebhügel, Zürich. Neubau für ein Primarschulhaus mit 6 Klassen.
Situation
Der Ränder des Wettbewerbsperimeters werden durch folgende Faktoren gekennzeichnet:
Südwesten: Stark befahrene, lärmige und gefährliche Haldenstrasse
Südosten: Wenig befahrene Wiedingstrasse, Hangkante mit Aussichtssituation
Nordosten: 3 geschossige Stadtvillen
Nordwesten: Wenig befahrener Berneggweg
Mit der Positionierung der Primarschule im Südosten des Perimeters an der Wiedingstrasse ergeben sich folgende Vorteile:
- Maximale Distanz zur stark befahrenen Haldenstrasse
- Nutzung der schönen Aussichtssituation
- Zusammenfassung der neuen und der bestehenden Pausenplätze
- Erhaltung der Lage und Grösse der Sportflächen
- Vollständige Erhaltung der schützenswerten Baumsubstanz
Die Volumetrie und die Stellung des Gebäudes entwickeln sich aus der komplexen Struktur der bestehenden Bauten. Mit einer Fassadenseite wird die Baulinie entlang der Wiedingstrasse aufgenommen. Das neue Schulhaus kann somit in diesem Bereich als logische Fortsetzung der Baubauungsstuktur entlang dieser Strasse verstanden werden. Die anderen Fassadenseiten rücken bewusst von diesem Muster ab und erzeugen eine mehrschichtige Volumetrie. Diese entwickelt sich aus der Basis einer rotationssymmetrischen Figur und vermeidet offensichtliche Bezüge zur bestehenden Struktur. Damit wird die Mitte besetzt und der Aussenraum kann frei zwischen den Gebäuden hindurchfliessen.
Dubach Holzinger Architekten, 8008 Zürich
Mitarbeit: H. Probst
Aussenräume
Der Pausenplatz für die Primarschule wird räumlich durch eine Treppenanlage vom Pausenplatz der Oberstufe differenziert. Die Fusswegverbindung zwischen Haldenstrasse und Wiedingstrasse bleibt bestehen und führt seitlich ohne Treppenstufen an den Pausenplätzen vorbei. Der Aussenraum für den Hort befindet sich auf der Nordostseite des Schulhauses und liegt etwas erhöht über der Spielwiese und über den Pausenplätzen. Die heute schon bestehende Natursteinmauer nimmt den Höhenunterschied auf und führt das Thema der Höhenstaffelung innerhalb der Gesamtanlage wieder auf.