Bestand
Das von Oskar und Fernande Bitterli im Jahre 1957 erstellte Einfamilienhaus, liegt ruhig und sonnig am Ende des Rennweges etwas abseits vom Dorfkern. Es grenzt direkt an das Herrliberger Tobel an und besticht durch seine räumliche Organisation, die sorgfältige Detaillierung und Materialisierung.
Von Aussen eher bescheiden wirkend, überrascht es im Innern durch weite Sichtachsen in den Garten, helle, gut besonnte Räume und klare Strukturen. Das Objekt ist eine qualitätsvolle Mischung aus traditioneller Architektur und klassischer Moderne.
Sanierung
Erweiterung und Sanierung des Objektes durch klar ablesbare, qualitätsvolle Eingriffe. Die originale Bausubstanz sollte weitgehend erhalten bleiben.
Die grossflächige Verglasung des Erdgeschosses verstärkt den Bezug zum Garten und lässt das Aussen mit dem Inneren verschmelzen.
Die dunkle Fassadenfarbe lässt den Hauskörper im Grün des angrenzenden Waldes und Gartens zurücktreten und nimmt Bezug zu den schwarz abgewitterten Holzfassaden der zwei seeseitig gelegenen Chaletbauten.
Die Fassade lebt vom Spiel der dunkeln, grobkörnigen Fassadenflächen mit den weissen, feinkörnig verputzten Leibungen, Fensterläden und den alueloxal Holz-Metallfenstern.
Bauherrschaft:
Erika und Thomas Meier-Suter
Architekt und Gesamtleitung:
Dubach Holzinger Architekten, Zürich
Bauingenieur:
Caprez Ingenieure AG, Zürich
Das rund 1050 m2 grosse Grundstück liegt in der Wohnzone W2/30. Das Gebäude entsprach bis auf das Raumangebot im Erdgeschoss den Wünschen der Bauherrschaft. Im Erdgeschoss wurde die bestehende Halle und der Wohnraum erweitert und die Nebenräume umorganisiert. Im Dachgeschoss wurde eine zusätzliche Nasszelle eingebaut. Die bestehenden Nasszellen und die Küche wurden komplett erneuert.
Die Werkleitungen, die Elektro- und Sanitärinstallationen mussten ersetzt werden.