Auslober und Wettbewerbsverfahren
Basellandschaftliche Gebäude Versicherung Öffentlicher Ideenwettbewerb mit
anschliessendem Studienauftrag
Aufgabenstellung
Entwickeln von städtebaulichen Konzepten für die etappenweise Überbauung des
ca. 26'000 m2 grossen Gräubern Areals in Liestal. Dabei musste der Standort
der Gebäude der ersten Etappe festgelegt und die Entwicklungsmöglichkeiten
für das restliche Areal aufgezeigt werden.
Identität: Identität entsteht durch die Intensität des Wahrgenommenen. Eindeutige
Konzepte hinterlassen beim Benutzer eine starken Eindruck und können identitätsstiftend
sein.
Dubach Holzinger Architekten mit
A. Maier Dipl. Arch. ETH, Zürich
Beratende Haustechnikingenieure:
Gruenenberg und Partner AG, Zürich
Landschaftsarchitekt:
4D Landschaftsarchitekten, Bern
Etappierung der Gesamtanlage
Die Gesamtanlage besteht aus einer Kombination von zwei optimierten, nutzungsneutralen
Grundeinheiten. Sie kann über Teiletappen zu einem Ganzen wachsen. Grundsätzlich
ist nach der Realisierung der 1. Etappe die Reihenfolge der weiteren Etappen
frei. Schon die erste Etappe beinhaltet die wichtigsten identifikationsstifden
Merkmale der Gesamtanlage. Das Ziel ist nicht der optimalen Endzustand, sondern
ein Bebauungsmuster dessen Zwischenetappen nicht als solche erkannt werden.
Erschliessung
Die Erschließung der Anlage für den Fahrzeugverkehr erfolgt über die Gräubernstrasse.
Die Erschliessung für die Fussgänger und Fahrradfahrer erfolgt über die innenliegende
Gasse. Die Anlieferung erfolgt direkt von der Gräubernstrasse oder über die
Tiefgarage. Die Parkplätze für Besucher befinden sich entlang der Gräubernstrasse
und in der Tiefgarage.
1. Etappe BGV und BL-PK
Die Gebäude der BGV und der BL-PK bilden eine in sich geschlossene Nutzungseinheit.
Das Grundthema der Anlage der Gasse mit den angegliederten Plätzen ist im
Ansatz bereits vorhanden. Besetzt wird die zentralste Stelle des Areals am
Ende der Gräubernstrasse in unmittelbarer Nähe der neuen Station der Waldenburgerbahn.
Die weiteren Etappen können sich sowohl in nördlicher- wie auch in südlicher
Richtung fortsetzen, ohne dabei den Betrieb der bestehenden Gebäude entscheidend
zu stören. Die zentrale Lage legitimiert sich durch die Nutzung. Das in der
BGV vorgesehene Auditorium, mit den angegliederten Versammlungsräumen und
dem vorgeschlagenen Museumscafé dient der gesamten Anlage und übernimmt
Zentrumsfunktion.