Das Wohnhaus an der Dufourstrasse 183 wurde 1898 erbaut und ist städtebaulich und denkmalpflegerisch wertvoll. Die Strassenfassade ist integral geschützt. Es liegt nur wenige Gehminuten vom Zürichsee entfernt, im Zürcher Seefeld. Sämtliche Etagenwohnungen wurden renoviert. Die Nasszellen und Küchen wurden neu angeordnet. Der zweigeschossige Estrich wurde zu einer grosszügigen Dachwohnung ausgebaut, welche durch eine offene Grundrissorganisation und eingeschobene Zimmerbox geprägt ist. Das Untergeschoss wurde partiell abgesenkt und ein Aufzug eingebaut.
Bauherrschaft:
M. Spillmann, Zollikon
Gesamtleitung:
Baubüro J. Zurfluh, Baar
Architektur:
Dubach Holzinger Architekten, Zürich
Bauingenieur:
Caprez Ingenieure, Zürich
Elektroingenieur:
EPZ, Zug
Haustechnik:
Reding Gebäudetechnik, Zug
Dokumentation Fotos:
Mischa Scherrer, Zürich
Ausführung
Drei von den insgesamt 5 Etagenwohnungen waren während der Bauzeit bewohnt. Aus diesem Grunde wurde der Umbau in Etappen durchgeführt.
Etappe 1, Partielle Absenkung des Kellers, Erstellen der Liftunterfahrt, Vorbereiten der Heizungs-, Elektro- und Sanitärinstallationen.
Etappe 2, Erstellen und Inbetriebnahme des ersten Nasszellenstranges im S-O
Etappe 3, Einbringen der vorfabrizierten Liftschachtelemente per Pneukran über Dach
Etappe 4, Übriger Ausbau
Etagenwohnungen
Die Etagenwohnungen und das Dachgeschoss des sechsgeschossigen Wohnhauses wurden durch einen Aufzug erschlossen. Die Küchen, die Nasszellen und die Elektroinstallationen wurden neu angeordnet und einem modernen Standart angepasst. Die bestehenden Parkettböden wurden abgeschliffen und neu versiegelt. Sämtliche Räume wurden neu gestrichen.
Dachwohnung
Der zweigeschossige Dachraum wurde bis auf die strukturell notwendigen Teile leergeräumt. Im mittleren Drittel wurde die Statik ausgewechselt und eine Zimmerbox eingesetzt, welche den Dachraum in verschiedene Raumsegmente gliedert. Die offene Grundrissorganisation, kontrastierende Raumhöhen und eine differenzierte Lichtführung geben der Dachwohnung eine unverwechselbare Prägung. Der Langriemenparkett aus gekalkter Eiche erinnert an den Bretterboden des ehemaligen Estrichs. Helle Wände und Wandverschalungen lassen die Räume gross erscheinen und reflektieren das Tageslicht in die Tiefe der Räume.
Von der über die Box erschlossenen Zinne geniest man eine einzigartige Rundsicht über die Dächer des Seefeldquartiers auf den Zürichsee und in die Berge.